Kinderautositze Test 2014

Die Sicherheit für Dein Kind im Auto steht an erster Stelle. Mit einem hervorragenden Kindersitz kann der kleine Körper bei einem möglichen Unfall gut geschützt werden. Bei der großen Reihe an Auswahlmöglichkeiten ist es jedoch nicht immer leicht, den passenden Sitz zu finden, der sowohl Deinen Bedürfnissen als Elternteil als auch dem Komfort des Kindes entspricht. Daher haben wir eine detaillierte Übersicht erschaffen und bieten einen objektiven Blick auf die besten Modelle am Markt.

Worauf ist beim Kauf von einem Kinderautositz zu achten?

Der Kauf von einem Kindersitz ist nicht einfach in ein paar Minuten erledigt. Gerade im Auto ist die Gefahr für den Nachwuchs groß. Oft genug gibt es Unfälle, bei denen auch Kinder betroffen sind. Daher möchtest Du als Elternteil natürlich die größtmögliche Sicherheit für Deinen Nachwuchs haben. Bei einem Kindersitzkauf sind mehrere Punkte, die daher beachtet werden sollten:

  1. Die Empfehlung des Fahrzeugherstellers

Der Sitz muss in Dein Auto passen und sich auch hier gut befestigen lassen. Inzwischen ist es jedoch so, dass die Hersteller teilweise unterschiedliche Ausgangslagen bei ihren Autositzen haben und sich nicht jeder Kindersitz gut befestigen lässt. Daher gibt es Empfehlungen der Hersteller, die den Eltern zeigen, welche Sitze für das Auto geeignet sind.

  1. Die richtige Gewichtsklasse herausfinden

Bei Kindersitzen für das Auto gibt es unterschiedliche Gewichtsklassen. Bevor Du Dich auf die Suche nach einem Sitz machst, ist es also wichtig, erst einmal zu schauen, in welcher Gewichtsklasse sich Dein Kind befindet. Wichtig ist es, gerade bei den Grenzen der Gewichtsklassen dennoch die aktuelle zu wählen, damit das Kind richtig geschützt ist. Autokindersitze etwas größer zu kaufen und die Kinder hier schon hinein zu setzen, ist nicht empfehlenswert.

  1. Achte auf die Sicherheitsstandards

In Deutschland sind die Sicherheitsstandards für Autokindersitze besonders hoch. Die Kindersitze werden in mehreren Tests auf ihre Tauglichkeit überprüft und erhalten nur dann ein Prüfzeichen, wenn sie auch alle Standards erfüllen. Achte darauf, dass der von Dir ausgewählte Sitz auf jeden Fall über dieses Prüfzeichen verfügt.

  1. Testberichte zu Rate ziehen

In regelmäßigen Abständen werden die Kindersitze von unabhängigen Instituten auf ihre Sicherheit getestet. Dabei geht es unter anderem darum, wie hoch die Sicherheit bei einem Aufprall ist aber auch um die verwendeten Stoffe und Materialien und ihre Inhaltsstoffe.

Welche unterschiedlichen Sitzgrößen gibt es?

Die Autokindersitze werden in unterschiedliche Sitzgrößen beziehungsweise Gewichtsklassen angeboten. Insgesamt gibt es vier sogenannte Gruppen.

Die Gruppe 0 bis 0+ kann direkt aber der Geburt bis zu einem Alter von 13 Monaten genutzt werden. Die Sitze sind bis zu einem Gewicht von 13 kg zugelassen. Wenn Dein Kind jedoch mit dem Kopf oder den Beinen über den Sitz ragt, dann kann es sein, dass Du schon etwas früher zu einem Folgesitz greifen musst.

Die Gruppe 1 wird ab einem Alter von 9 Monaten bis hin zu 3,5 Jahren empfohlen. Auf das Gewicht bezogen, kann sie zwischen 9 und 18 kg eingesetzt werden.

Schließlich gibt es noch die Sitze der Gruppe 2-3. Hierbei handelt es sich meist um Kombinationssitze, bei denen sich die Rückwand abnehmen lässt. Sie werden von 4 – 12 Jahren empfohlen beziehungsweise von 15 bis 36 kg.

Einige Kombinationssitze erfüllen auch die Ansprüche der Gruppen 1 – 3 und können schon ab 9 Monate bis 12 Jahre eingesetzt werden.

Wie werden Kindersitze in das Auto integriert?

Der Einbau von Kindersitzen in das Auto ist immer von Deinem ausgewählten Modell abhängig. Die Babyschalen der Gruppe 0 – 0+ sind so konzipiert, dass sie entgegen der Fahrtrichtung gesichert werden. Mit Hilfe des Gurtes, der hinten um den Sitz herum geht, werden sie befestigt. Größere Sitze verfügen oft über eine Gurtführung über die Rückseite des Sitzes. In späteren Gewichtsklassen wird der Gurt des Autos genutzt, um das Kind im Sitz zu sichern und er wird über den Kinderkörper in die Schnalle geführt. Es gibt allerdings auch noch die Variante Isofix. Hierbei handelt es sich um eine Schnellbefestigung, die fest mit der Karosserie des Autos in Verbindung gebracht wird. Über Haken und Ösen lassen sich die Sitze dann mit wenigen Handgriffen befestigen. Allerdings sind nicht alle Autos für den Einsatz von Isofix geeignet.

Wieso sollte ein Reboarder genutzt werden?

Babyschalen werden grundsätzlich entgegen der Fahrtrichtung montiert. Bei den größeren Sitzklassen sitzen die Kinder jedoch nach vorne. Einen immer höheren Stellenwert nehmen die Reboarder ein. Das bedeutet, auch älter Kinder fahren weiter rückwärts und sollen so noch besser gesichert sein. Bis zum Alter von 4 Jahren wird diese Möglichkeit daher empfohlen. Die rückwärts gerichteten Sitze verhindern, dass der Kopf des Kindes bei einem Aufprall nach vorne geschleudert wird und es zu einem Trauma kommt. Die Sitzschale ist wie eine praktische Stütze, die den Kopf sichert und so den Effekt des nach vorne fliegenden Kopfes zu reduzieren weiß.

Die Maxi Cosi Kindersitze

Ein Klassiker unter den Kindersitzen sind die Modelle von Maxi Cosi. Der Hersteller kann mit einer langjährigen Erfahrung punkten. Zu den Top-Modellen der verschiedenen Sitzgruppen zählen folgende Ausführungen:

  • Gruppe 0: Milo Fix, CabrioFix, Pebble
  • Gruppe 1: Mobi, Milo Fix, Pearl
  • Gruppe 2/3: Rodi XP, RodiFix, Rodi AirProtect

Die Römer Kindersitze

Ebenfalls in den Testberichten immer wieder unter den besonders guten Ergebnissen vertreten, sind die Kindersitze von Römer. In der Gruppe 0 – 1 ist der Römer Baby Safe der unangefochtene Testsieger und in verschiedenen Varianten erhältlich. Der Trifix und der Duo Plus gehören in der Gruppe 1 zu den Favoriten. In der Gruppe 2 wissen der Max Way und der Evolva zu überzeugen. Der Kidfix übernimmt in Gruppe 3 schließlich die Führung.

Die Cybex Kindersitze

Die Cybex Kindersitze sind vor allem deshalb bekannt, weil bei dieser Firma mit einem sogenannten Fangarm gearbeitet wird. Das heißt, vor dem Körper des Kindes befindet sich in einigen Gruppen ein zusätzlicher Schutz. Die Gruppe 0 wird hier durch den Aton abgedeckt. In Gruppe 1 hat der Sirona die Führung. Gruppe 2-3 ist durch den Juno und den Sirona geprägt. Der Pallas und der Solution können bis 12 Jahre verwendet werden.

Die Safety First Kindersitze

Sicherheit geht vor bei dem Hersteller Safety First. Der Hersteller hat sich darauf spezialisiert, seine bewährten Modelle immer wieder zu verbessern und nachhaltig für den dauerhaften Einsatz bereit zu machen. Der One-Safe XT und der PrimeoFix können ab der Geburt verwendet werden. Für Kleinkinder ist der Baby Cool bestens geeignet. Bis zum Alter von 12 Jahren kann dann schließlich der Travel Safe verwendet werden.

Die BeSafe Kindersitze Reboarder

Als Hersteller für Reboarder nimmt BeSafe einen ganz besonderen Stellenwert ein und kann sich über einen sicheren Platz bei den bevorzugten Herstellern freuen. Bei den Babyschalen gibt es unter anderem die beliebten Modelle iZi Go und iZi Sleep. Von 6 Monate bis 4 Jahre können die Sitze iZi Kid und iZi Comfort genutzt werden. Ab vier Jahren bietet dann auch BeSafe einen nach vorne gerichteten Kindersitz an, den iZi Up.